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Pflanzenschutzmittel: SYLLIT

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Zulassungsnummer:

005427-00

Zulassungsanfang:

21.11.2007

Zulassungsende:

31.12.2019

Vertriebsfirmen:

Arysta LifeScience Benelux Sprl., Arysta LifeScience Germany GmbH

Wirkstoffe:

400g/l Dodin

Kultur(en)Schaderreger
Aprikose, Pfirsich (§18)Kräuselkrankheit (Taphrina deformans)
Zulassungs­ende31.12.2019
Anwendungsnr.005427-00/01-001
Wirkungs­bereichFungizid
Einsatzgebiet.Obstbau
Anwendungs­bereichFreiland
Stadium KulturVon Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): erstes deutliches Anschwellen der Knospen
Knospenschuppen werden länger und bekommen helle Partien bis Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): erstes deutliches Anschwellen der Knospen
Knospenschuppen werden länger und bekommen helle Partien
Anwendungs­zeitpunktvor dem Austrieb
Max. Zahl BehandlungenMax. Zahl der Anwendungen je Befall: 3
Max. Zahl der Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr: 3
Anwendungs­techniksprühen
Aufwandmengen
Abstands­auflagenNW607: Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit * gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
reduzierte Abstnde: 90% 20
Anwendungs­bestimmungenNT104: Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist. Ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht möglich, muss bei der Anwendung ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.
Auflagen
Hinweise
WartezeitenFreiland, Aprikose: (Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.)
Freiland, Pfirsich: (Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.)
KernobstSchorf (Venturia spp.)
ähnliche Produkte
Zulassungs­ende31.12.2019
Anwendungsnr.005427-00/00-001
Wirkungs­bereichFungizid
Einsatzgebiet.Obstbau
Anwendungs­bereichFreiland
Stadium KulturVon Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): erstes deutliches Anschwellen der Knospen
Knospenschuppen werden länger und bekommen helle Partien bis Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): erstes deutliches Anschwellen der Knospen
Knospenschuppen werden länger und bekommen helle Partien
Anwendungs­zeitpunktbei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl BehandlungenMax. Zahl der Anwendungen je Befall: 5
Max. Zahl der Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr: 5
Anwendungs­technikspritzen oder sprühen
Aufwandmengen
Abstands­auflagenNW607-1: Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit * gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
reduzierte Abstnde: 90% 20
Anwendungs­bestimmungenNT105: Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht möglich, muss bei der Anwendung ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.
AuflagenWW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WP7371: Berostung bei empfindlichen Sorten möglich.
Hinweise
WartezeitenFreiland, Mispel: 60 Tage
Freiland, Quitte: 60 Tage
Freiland, Birne: 60 Tage
Freiland, Apfel: 60 Tage

Kennzeichen:

T, N, SP001, EO005-1, NW468, NW604, EO005-1, NN2842, NW262, NW264, SB001, SB110, SE110, SF245-01, SS110, SS2101, SS422, SS610, NN170, NN161, NN134, NB6641

R- und S- Sätze:

R 50/53, R 23, R 38, R 41, S 1/2, S 36/37/39, S 13, S 26, S 35, S 45, S 57

Abstandsauflagen:

Sicherheitsdatenblätterpdf

Mit dem Wirkstoff:

Dodin

Für den Schaderreger:

Kräuselkrankheit (Taphrina deformans)
Schorf (Venturia spp.)

Anwendungshinweis: (Spiess-Urania Chemicals)Spezialfungizid im Kern- und Steinobstbau.
Anwendung
Wirkungsweise
Syllit ist eine praktische Flüssigformulierung des Wirkstoffes Dodin mit ausgezeichneter
Regenbeständigkeit. Syllit besitzt als Kontaktfungizid insbesondere eine vorbeugende
(protektive), lang anhaltende Wirkung gegen Schorf an Kernobst. Syllit durchdringt auch
die Blattoberfläche (teilsystemische Wirkung), um eine beginnende Schorfinfektion zu
stoppen. Die Wirkstoffaufnahme ist nach ca. 2 h abgeschlossen.
,,Von der Zulassungsbehörde festgesetztes Anwendungsgebiet:
o Schorf (Venturia spp.) an Kernobst (ausgenommen Apfelbeere)."
,,Von der Zulassungsbehörde genehmigte Anwendung:
o Kräuselkrankheit (Taphrina deformans) an Pfirsich und Aprikose."
In Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und den spezifischen Umweltbedingungen
können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Die Pflanzenverträglichkeit
sollte daher unter den betriebsspezifischen Bedingungen geprüft werden
(Testspritzung).
Kernobstbau
Anwendung gegen Schorf (Venturia spp.) an Kernobst (ausgenommen Apfelbeere),
von Stadium BBCH 01 - Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): erstes deutliches
Anschwellen der Knospen; Knospenschuppen werden länger und bekommen helle Partien,
bis Stadium BBCH 74 - Fruchtdurchmesser bis 40 mm; Frucht steht aufrecht; T-Stadium:
Fruchtunterseite und Stiel bilden ein T,
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Keine Behandlung in der Zeit zwischen BBCH 65 bis BBCH 72 von berostungsempfindlichen
Sorten.
Maximal 5 Behandlungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Syllit durchdringt die Blattoberfläche (teilsystemische Wirkung) und kann somit eine beginnende
Schorfgefahr bis 24 Std. nach Infektionsbeginn stoppen.
005427-00
Fungizid
402
Syllit®
Nach eigenen Erfahrungen wird die beste Wirkungssicherheit erzielt, wenn Syllit nach
Prognosemodellen oder Warndiensthinweis kurz vor der erwarteten Infektionsperiode
eingesetzt wird.
Aufwandmenge
0,625 l Syllit /ha in maximal 500 l Wasser /ha und je 1 Meter Kronenhöhe spritzen oder sprühen.
Steinobstbau
Anwendung gegen Kräuselkrankheit (Taphrina deformans) an Pfirsich und Aprikose vor
dem Austrieb, von Stadium BBCH 01 - Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): hellbraune
Knospenschuppen sichtbar; Ränder der Knospenschuppen haben helle Partien, bis
Stadium BBCH 55 - Geschlossene Einzelblüten am Knospengrund mit gestauchten Blütenstielen
sichtbar. Grüne Hüllblätter leicht geöffnet.
Maximal 3 Behandlungen in dieser Anwendung und für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand
von 7 bis 14 Tagen.
Aufwandmenge
1,0 l Syllit /ha und je 1 Meter Kronenhöhe in maximal 500 l Wasser /ha und je 1 Meter
Kronenhöhe sprühen. Maximaler Mittelaufwand: 2,0 l/ha je Behandlung.
Gebinde: , 5 Liter (1 dm3) (EAN 4014108255114)

Quellenangabe:
BUNDESAMT FÜR VERBRAUCHERSCHUTZ UND LEBENSMITTELSICHERHEIT (BVL) 2019.
Über den Internetauftritt des BVL (www.bvl.bund.de) ist das Pflanzenschutzmittelverzeichnis kostenfrei abrufbar unter http://www.bvl.bund.de/Pflanzenschutzmittel. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.

Pflanzenschutzmittel: SYLLIT

Zulassungsnummer:005427-00
Zulassungsanfang:21.11.2007
Zulassungsende:31.12.2019
Vertriebsfirmen:Arysta LifeScience Benelux Sprl., Arysta LifeScience Germany GmbH
Wirkstoffe:400g/l Dodin
Kennzeichen:T, N, SP001, EO005-1, NW468, NW604, EO005-1, NN2842, NW262, NW264, SB001, SB110, SE110, SF245-01, SS110, SS2101, SS422, SS610, NN170, NN161, NN134, NB6641
R- und S- Sätze:R 50/53, R 23, R 38, R 41, S 1/2, S 36/37/39, S 13, S 26, S 35, S 45, S 57
Abstandsauflagen:

Zulassung nach BVL - Kulturen und Schaderreger

Kultur(en)SchaderregerAufwandmenge(n)
Aprikose, Pfirsich (§18)Kräuselkrankheit (Taphrina deformans)
Zulassungs­ende31.12.2019
Anwendungsnr.005427-00/01-001
Wirkungs­bereichFungizid
Einsatzgebiet.Obstbau
Anwendungs­bereichFreiland
Stadium KulturVon Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): erstes deutliches Anschwellen der Knospen
Knospenschuppen werden länger und bekommen helle Partien bis Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): erstes deutliches Anschwellen der Knospen
Knospenschuppen werden länger und bekommen helle Partien
Anwendungs­zeitpunktvor dem Austrieb
Max. Zahl BehandlungenMax. Zahl der Anwendungen je Befall: 3
Max. Zahl der Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr: 3
Anwendungs­techniksprühen
Aufwandmengen
Abstands­auflagenNW607: Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit * gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
reduzierte Abstnde: 90% 20
Anwendungs­bestimmungenNT104: Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist. Ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht möglich, muss bei der Anwendung ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.
Auflagen
Hinweise
WartezeitenFreiland, Aprikose: (Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.)
Freiland, Pfirsich: (Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.)
KernobstSchorf (Venturia spp.)
ähnliche Produkte
Zulassungs­ende31.12.2019
Anwendungsnr.005427-00/00-001
Wirkungs­bereichFungizid
Einsatzgebiet.Obstbau
Anwendungs­bereichFreiland
Stadium KulturVon Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): erstes deutliches Anschwellen der Knospen
Knospenschuppen werden länger und bekommen helle Partien bis Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): erstes deutliches Anschwellen der Knospen
Knospenschuppen werden länger und bekommen helle Partien
Anwendungs­zeitpunktbei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl BehandlungenMax. Zahl der Anwendungen je Befall: 5
Max. Zahl der Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr: 5
Anwendungs­technikspritzen oder sprühen
Aufwandmengen
Abstands­auflagenNW607-1: Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit * gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
reduzierte Abstnde: 90% 20
Anwendungs­bestimmungenNT105: Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht möglich, muss bei der Anwendung ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.
AuflagenWW764: Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.
WW750: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
WP7371: Berostung bei empfindlichen Sorten möglich.
Hinweise
WartezeitenFreiland, Mispel: 60 Tage
Freiland, Quitte: 60 Tage
Freiland, Birne: 60 Tage
Freiland, Apfel: 60 Tage

Sicherheits-
datenblätter
pdf

Anwendungshinweis: (Spiess-Urania Chemicals)Spezialfungizid im Kern- und Steinobstbau.
Anwendung
Wirkungsweise
Syllit ist eine praktische Flüssigformulierung des Wirkstoffes Dodin mit ausgezeichneter
Regenbeständigkeit. Syllit besitzt als Kontaktfungizid insbesondere eine vorbeugende
(protektive), lang anhaltende Wirkung gegen Schorf an Kernobst. Syllit durchdringt auch
die Blattoberfläche (teilsystemische Wirkung), um eine beginnende Schorfinfektion zu
stoppen. Die Wirkstoffaufnahme ist nach ca. 2 h abgeschlossen.
,,Von der Zulassungsbehörde festgesetztes Anwendungsgebiet:
o Schorf (Venturia spp.) an Kernobst (ausgenommen Apfelbeere)."
,,Von der Zulassungsbehörde genehmigte Anwendung:
o Kräuselkrankheit (Taphrina deformans) an Pfirsich und Aprikose."
In Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und den spezifischen Umweltbedingungen
können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Die Pflanzenverträglichkeit
sollte daher unter den betriebsspezifischen Bedingungen geprüft werden
(Testspritzung).
Kernobstbau
Anwendung gegen Schorf (Venturia spp.) an Kernobst (ausgenommen Apfelbeere),
von Stadium BBCH 01 - Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): erstes deutliches
Anschwellen der Knospen; Knospenschuppen werden länger und bekommen helle Partien,
bis Stadium BBCH 74 - Fruchtdurchmesser bis 40 mm; Frucht steht aufrecht; T-Stadium:
Fruchtunterseite und Stiel bilden ein T,
bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Keine Behandlung in der Zeit zwischen BBCH 65 bis BBCH 72 von berostungsempfindlichen
Sorten.
Maximal 5 Behandlungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Syllit durchdringt die Blattoberfläche (teilsystemische Wirkung) und kann somit eine beginnende
Schorfgefahr bis 24 Std. nach Infektionsbeginn stoppen.
005427-00
Fungizid
402
Syllit®
Nach eigenen Erfahrungen wird die beste Wirkungssicherheit erzielt, wenn Syllit nach
Prognosemodellen oder Warndiensthinweis kurz vor der erwarteten Infektionsperiode
eingesetzt wird.
Aufwandmenge
0,625 l Syllit /ha in maximal 500 l Wasser /ha und je 1 Meter Kronenhöhe spritzen oder sprühen.
Steinobstbau
Anwendung gegen Kräuselkrankheit (Taphrina deformans) an Pfirsich und Aprikose vor
dem Austrieb, von Stadium BBCH 01 - Beginn des Knospenschwellens (Blattknospen): hellbraune
Knospenschuppen sichtbar; Ränder der Knospenschuppen haben helle Partien, bis
Stadium BBCH 55 - Geschlossene Einzelblüten am Knospengrund mit gestauchten Blütenstielen
sichtbar. Grüne Hüllblätter leicht geöffnet.
Maximal 3 Behandlungen in dieser Anwendung und für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand
von 7 bis 14 Tagen.
Aufwandmenge
1,0 l Syllit /ha und je 1 Meter Kronenhöhe in maximal 500 l Wasser /ha und je 1 Meter
Kronenhöhe sprühen. Maximaler Mittelaufwand: 2,0 l/ha je Behandlung.
Gebinde: , 5 Liter (1 dm3) (EAN 4014108255114)

gültige Parallelimporte

Handelsname Zul.-Nr Vertriebsfirma Bescheid vom Zugelassen bis
DODINE 400 SC 005427-00/006 Crop Chem GmbH 26.01.2018 31.12.2019
Sylitt 400 SC 005427-00/007 MENORA GmbH 15.03.2018 31.12.2019
PRO-Dodine 400 SC 005427-00/010 RAAT Agrochemical Trading 02.05.2019 31.12.2019
Syllit 400 SC 005427-00/008 STAR Agro Handels GmbH 09.04.2019 31.12.2019
Syllit 400 SC 005427-00/009 STAR Agro Handels GmbH 29.08.2018 31.12.2019

Quellenangabe:
BUNDESAMT FÜR VERBRAUCHERSCHUTZ UND LEBENSMITTELSICHERHEIT (BVL) 2019.
Über den Internetauftritt des BVL (www.bvl.bund.de) ist das Pflanzenschutzmittelverzeichnis kostenfrei abrufbar unter http://www.bvl.bund.de/Pflanzenschutzmittel. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.

Weitere Produkte

Mit dem Wirkstoff:

Dodin

Für den Schaderreger:

Kräuselkrankheit (Taphrina deformans)
Schorf (Venturia spp.)

xs

sm

md

lg

xl